Wohnen für Hilfe

Wohnen für Hilfe Bern

 

Haben Sie ein freies Zimmer in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus und wären froh um etwas Gesellschaft sowie Hilfe und Unterstützung im Alltag? Bist Du Studierende*r in Bern, auf der Suche nach einem günstigen Zimmer und gerne bereit dafür Hilfe und Unterstützung zu leisten? Vielleicht ist «Wohnen für Hilfe Bern» das Richtige?

 

Studentin hilft älterem Mann in die Jacke



Die Idee des Projektes ist, dass die Studentin oder der Student pro Quadratmeter Wohnfläche des Zimmers eine Stunde Hilfe oder Unterstützung im Monat leistet anstelle eine Zimmermiete zu bezahlen.
 

Worum geht es?

 

Viele ältere Personen wohnen in Wohnungen oder Häusern, die - beispielsweise nach dem Auszug der Kinder - zu gross geworden sind. Gleichwohl möchten sie die Wohnung nicht verlassen, sei es, da sie keine andere Wohnung im gleichen Quartier finden oder sei es, dass ein Wohnungswechsel zu einer höheren Miete führen würde. Gleichzeitig gibt es viele Studierende, die auf der Suche nach günstigem Wohnraum sind, und die gerne einige Stunden Hilfe und Unterstützung bieten.


Das Projekt «Wohnen für Hilfe Bern» möchte diese beiden Parteien zusammenbringen. Anstelle einer Zimmermiete leisten die Studierenden pro Quadratmeter «gemietete» Wohnfläche eine Stunde Arbeit (Unterstützung in der Alltagsbewältigung) im Monat. So kann einerseits der Wohnraum besser genutzt werden und andererseits können ältere Personen länger Zuhause bleiben, da sie unkompliziert Unterstützung im Alltag erhalten.

Weiter fördert das Projekt den Austausch über Generationen hinweg, so dass ein besseres Verständnis für die jeweils andere Lebenswelt entstehen kann.
 

Ausländische Studierende aus Drittstaaten

Staaten, die nicht zur Europäischen Union und/oder dem Schengen-Raum gehören benötigen eine Aufenthaltsbewilligung, dürfen jedoch in den ersten 6 Monaten ihres Aufenthaltes in der Schweiz nicht arbeiten. Anschliessend sind max. 15 Stunden pro Woche während dem Semester erlaubt. Die dafür nötige Arbeitsbewilligung muss bei der Fremdenpolizei beantragt werden. «Wohnen für Hilfe Bern» ist deshalb für Studierende aus Drittstaaten nur bedingt möglich.

 

 

Kompetenzzentrum Alter

 

Das Kompetenzzentrum Alter setzt die städtische Alterspolitik um. Es trifft Massnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität von älteren Bewohnerinnen und Bewohnern und koordiniert in dem Rahmen auch das Projekt "Wohnen für Hilfe", welches in Zusammenarbeit mit der SUB ins Leben gerufen wurde.


Das Kompetenzzentrum Alter des Alters- und Versicherungsamtes der Stadt Bern setzt verschiedene Massnahmen um, damit ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger ihr Leben nach ihren individuellen Möglichkeiten und Bedürfnissen gestalten und ihre Selbständigkeit möglichst lange bewahren können.
 

Interessiert?


Bei Fragen, für mehr Infos und Anmeldungen: www.bern.ch/wohnenfuerhilfe