Das Wahlsystem

Die Wahlen des StudentInnenrates finden nach dem Proporzwahlverfahren statt, wie es auch bei den Wahlen für den Nationalrat sowie bei vielen Kommunalwahlen zum Einsatz kommt. Man wählt also eine der eingereichten Listen, die man mittels panaschieren, streichen und kumulieren verändern kann.

Die Listen

Da die Universität als ein einziger Wahlkreis definiert ist und der StudentInnenrat 40 Sitze hat, befinden sich dementsprechend auf der Liste 40 Felder. Die Listen werden von den Fraktionen eingereicht. Enthält eine Liste weniger Namen als Felder, so fallen die restlichen Stimmen der Listenfraktion zu.

Panaschieren, Streichen, Kumulieren

Die Listen können von den WählerInnen abgeändert werden. Solange sich freie Plätze auf der Liste befinden, lässt sie sich mit Kandidierenden von anderen Listen beliebig ergänzen. Jede Stimme, die einer anderen Liste zufällt, wird der ursprünglichen Liste entzogen. Zusätzlich lassen sich die Stimmen für jedeN KandidatIn kumulieren. Ihr dürft jeden Namen maximal dreimal (nicht zweimal, wie bei den meisten Listenwahlen) auf die Liste schreiben, um der Person mehr Stimmen zu geben. Ferner dürft ihr Kandidierende von den Listen streichen. Wenn die Namen nicht durch Kandidierende anderer Fraktionen ersetzt werden, fallen die Stimmen der leeren Felder der Listenfraktion zu.

Listenverbindungen

Den Fraktionen dürfen ihre Listen mittels Listenverbindungen kombinieren. Jede Liste darf maximal einer Listenverbindung angehören. Die verbundenen Listen werden bei der Auszählung wie eine Liste behandelt.

Rechtliche Grundlagen

Die StudentInnenratswahlen werden im SR-Wahlreglement geregelt. Sofern etwas nicht im SR-Wahlreglement geregelt ist, gelten sinngemäss die Bestimmungen des Bundesgesetzes (SR 161.1) bezüglich der Wahl des Nationalrates.
 
Eine ausführliche Erklärung des schweizerischen Wahlsystems findet ihr unter https://www.vimentis.ch/d/publikation/435/Wahlsystem+der+Schweiz.html