Beschreibung der Fachschaften

Die Fachschaften bilden die kleinste Einheit innerhalb der Organisationsstruktur der StudentInnenschaft. Alle SUB-Mitglieder, die dasselbe Fach studieren, bilden zusammen eine Fachschaft. Mit der Immatrikulation wird also praktisch jede und jeder Studierende automatisch Mitglied der Fachschaft ihrer/seiner Studienrichtung. Die Webseiten und Email-Kontakte aller Fachschaften findest du unter www.sub.unibe.ch/organisation/fachschaften


Die einzelnen Fachschaften sind unterschiedlich organisiert. Die notwendige Grundstruktur der Fachschaften besteht aus zwei Organen:

Die Fachschaft beruft mindestens einmal im Jahr eine Fachschaftsversammlung (FV) ein; dort werden aktuelle Probleme besprochen, Resolutionen verfasst oder Kommissionen für wichtige Angelegenheiten eingesetzt.

Die FV ist auch zuständig für die Wahl des Vorstandes, dem ausführenden Organ der Fachschaft.

Eine eigentliche Pflicht, sich an diesen Versammlungen zu zeigen, besteht zwar nicht, es ist jedoch wichtig, dass möglichst viele Fachschaftsmitglieder daran teilnehmen. Denn nur auf diese Weise kann jede und jeder mitbestimmen und mitgestalten, was im eigenen Fach gerade läuft. Und natürlich leben die Fachschaften nur vom Engagement ihrer Mitglieder!

Der Zweck der Fachschaften wird in den Statuten der StudentInnenschaft umschrieben als "Wahrung der Interessen der Fachschaftsangehörigen." Aus dieser Formel lassen sich drei Aufgabenbereiche herausgliedern:


  • Hilfe für die einzelnen Studierenden: Eine wichtige Aufgabe der Fachschaften besteht darin, die Studierenden auf dem Weg durch die Uni zu unterstützen. Sie geben Auskünfte über Studienreglemente, Stundenpläne und Prüfungen. Die Fachschaften sind für diese Aufgabe besonders geeignet, da sie die fachspezifischen Probleme am besten und aus eigener Erfahrung kennen – nicht nur die Reglemente, sondern auch deren Anwendung. Zusätzlich will die Fachschaft den StudienanfängerInnen helfen, Anonymität und anfängliche Unsicherheit im Studium zu überwinden und die Zusammenarbeit unter den Studierenden fördern. So organisieren einige Fachschaften Tutorien und spezifische Anlässe für die Erstsemestrigen. In der Fachschaft bietet sich auch die Möglichkeit, Leute aus allen Semestern kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen.

  • Vertretung der Interessen der Fachschaft: Es ist die Fachschaft, welche die Studierenden einer Studienrichtung gegenüber Institut, Fakultät und Universität vertritt. Fragen der Studienreform, Reglemente, DozentInnenberufungen oder Mitbestimmung betreffen alle Studierenden! Solche Interessen können nur dann erfolgreich geltend gemacht werden, wenn sich alle beteiligen und auch vertreten fühlen. Die Fachschaft ist somit auch ein Ort politischer Meinungsbildung, denn Entscheide über neue Reglemente oder Berufungen von DozentInnen sind eminent politisch, wie sich in den letzten Jahren vermehrt gezeigt hat.

  • Zusammenarbeit mit anderen Fachschaften und der Gesamt­studentInnenschaft: Bestimmte Fragen treten für die Fachschaften immer wieder und in ähnlicher Weise auf, z.B. Mitsprache, Praxisbezug des Studiums, fächerübergreifende Veranstaltungen etc. Ein gemeinsames Engagement für eine Sache ist hier notwendig. Koordinierendes Organ dieser Bestrebungen ist die SUB. Sie ermöglicht und fördert den Kontakt zwischen den einzelnen Fachschaften. Viele Fachschaften sind auch durch einzelne Mitglieder im StudentInnenrat vertreten. Zusätzlich führt die SUB regelmässig Fachschaftskonferenzen durch, an denen fächerübergreifende Themen diskutiert werden.