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Keine höheren Studiengebühren!

Alle paar Jahre werden an der Uni Bern die Studiengebühren erhöht. Zudem fordern einflussreiche PolitikerInnen, Bildungsbeamte und FunktionärInnen von Arbeitgeberverbänden eine Erhöhung der Gebühren auf ein Niveau von mehreren Tausend Franken nach amerikanisch-englischem Vorbild.

Die SUB tritt solchen Plänen energisch entgegen. Je höher die Gebühren, desto schwieriger wird die Situation für ärmere Studierende. Bildung soll kein Privileg für Kinder reicher Eltern sein. Ebenso wenig sollen Studierende für ihre Ausbildung Schuldenberge anhäufen müssen.

Positionspapier Studiengebühren der SUB, 2006
Positionspapier Studiengebühren des VSS, 2013


 

Numerus clausus abschaffen!

Die SUB fordert die Abschaffung des Numerus Clausus in Medizin und Sportwissenschaften und lehnt jede Ausweitung auf andere Studiengänge ab. Die Matur muss den Zugang zu allen Studiengängen ermöglichen. Ein einziger eintägiger Multiple-choice-Test sollte nicht über ganze Ausbildungskarrieren entscheiden. Gerade beim Medizinstudium ist der NC zudem besonders absurd, solange es in der Schweiz zu wenig ÄrztInnen gibt.

 

Positionspapier  Zulassungsbeschränkungen der SUB, 2010

 

 

Kein Sparen bei der Bildung!

Regelmässig schnürt der Kanton Bern einschneidende Sparpakete. Auch du und die Uni sind von Sparbestrebungen immer wieder betroffen. So hat der Kanton Bern auf 2012 die Studiengebühren erhöht, um das drohende Haushaltsloch des Kantons zu füllen. Zwar blieb die Uni seither verschont, es gilt jedoch wachsam zu bleiben. Bei jeder weiteren Sparrunde, müsste sich die Uni nämlich überlegen, ob sie Institute oder Fakultäten schliessen will.

 

Im Vergleich zu anderen Schweizer Universitäten ist die Uni Bern schon jetzt stark unterfinanziert. Uns fehlen 10% der Mittel, die andere Universitäten der Schweiz haben. Wir wünschen uns, dass diese Unterfinanzierung ausgeglichen wird. Gerade strukturschwache Kantone wie Bern sind angewiesen auf Investitionen in die Bildung.