Arbeit und Studium besser verbinden!

An der Uni Bern sind 80-90% der Studierenden neben dem Studium erwerbstätig. Viele davon könnten sich sonst das Studium nicht leisten, andere sammeln Erfahrungen für ihr späteres Leben.
 

Noch immer stossen arbeitende Studierende während dem Studium auf viele Hürden. Manche Studiengänge sind unflexibel gestaltet und einzelnen Dozierenden fehlt das Verständnis für arbeitende Studierende. In vielen Studiengängen ist es insbesondere das Einführungsjahr, welches arbeitende Studis vor Probleme stellt. Von Politiker und Politikerinnen geforderte Studienzeitbeschränkung oder höheren Gebühren bedrohen diejenigen, die wegen fehlender finanzieller Mittel auf einen Nebenjob angewiesen sind. 

 

Auch das Stipendiensystem des Kantons Bern benachteiligt arbeitstätige Studierende: Jeder Lohn über 400 Franken im Monat wird vollständig vom Stipendium abgezogen, so dass Studierenden gar nichts von Nebenarbeit haben und dies obwohl die Stipendien in der Regel gerade mal für ein Existenzminimum reichen. 

 

Die SUB und die Fachschaften setzen sich dafür ein, dass Arbeit und Studium zukünftig besser verbunden werden können. Zu unseren Forderungen gehören flexible Studiengestaltung und freie Auswahl, Teilzeit-Programme bei stark strukturierten Studiengängen, Aufklärung von Dozierenden, keine Studiendauerstrafen und ein Stipendiensystem, welches arbeitende Studierende nicht bestraft.
 

Weitere Informationen
Vorstandsressort Soziales –  Ansprechperson für weiteres Engagement oder finanzielle Hilfe 
Fachschaften – Die richtige Adresse um deinen Studiengang nebenerwerbsfreundlicher zu machen
Studijob – Stellenbörse der SUB